Toylet - so heißt die neueste Erfindung des japanischen Viedeospielkonzerns SEGA. SEGA, das sind die, die vor allem mit den Konsolen MegaDrive, GameGear oder DreamCast bekannt geworden sind. Allerdings ist Toylet keine herkömmliche Konsole mit Joystick oder Tasten, sondern es wird über den menschlichen Urinstrahl gesteuert. Deswegen auch der Name Toylet. Zur Zeit befindet sich das Gerät in vier Kneipen in Tokio im Test und sorgt wohl dafür, dass männliche Besucher mit einem verschmitzten Lächeln vom Gang aufs Stille Örtchen wieder kommen. Ein eingebauter Sensor misst die Stärke des ankommenden Urinstrahls und beeinflusst so den Ablauf eines vorher gewählten Spieles. Mehrere davon stehen zur Auswahl und werden per Display angezeigt. So kann man sich nach dem Spiel "Battle! Milk From Nose", bei dem man gegen einen Sumo-Ringer antritt, in eine Bestenliste eintragen lassen und damit mit anderen Toilettenbesuchern messen. In anderen Spielen soll man mit Hilfe des Strahles virtuelle Grafittis entfernen, einem Mädchen den Rock anheben, oder sieht ein Manneken Pis welches je nach Urinstrahlstärke.
Nur noch 84 Tage bis zur Fußball-WM in diesem Jahr in Südafrika. Die 32 Mannschaften sind qualifiziert und viele der 3 Millionen Karten sind bereits verkauft. Ausländische wie inländische Fans werden in Scharen erwartet. Das Rahmenprogramm steht und die Organisatoren sind guter Dinge, dass alles wie am Schnürchen funktioniert. Doch geht es nach ein paar älteren Damen, dann soll es noch eine kleine Änderung im Ablauf eines Spieles im WM-Stadion von Polokwane geben. Anstatt dass wie üblich der kleine Fußballnachwuchs Hand in Hand mit den Weltstars den Rasen betritt, sollen dies die Fußball-Omas des FC Vakeghula tun. Welch eine Vorstellung! Fußball-Omas??? Ja, Frauen im Alter bis zu 84 Jahren. Denn die sind es die sich fast jede Woche auf den Sportplätzen der Region austoben. Das klingt so unglaublich wie es ist, aber noch unglaublicher ist die Tatsache, dass sich mittlerweile über 300 Omas in einer eigenen Liga organisiert haben.
Na das ist doch mal eine Idee zur Aufbesserung der öffentlichen Haushaltskassen! Die Gemeinde Niederzimmern in Thüringen hatte den grandiosen Einfall ihre Schlaglöcher zu verkaufen. Wie in den meisten Orten der Republik schlug auch in Niederzimmern der harte und lange Winter 2009/10 erbarmungslos zu und verwandelte so manche Straße in eine Schlaglochpiste. Gähnende Lehre in den Haushaltskassen förderten eine einmalige Idee zu Tage. Unter dem Slogan "Teer muss her" bietet das zwischen Erfurt und Weimar gelegene Niederzimmern seine Schlaglöcher zum symbolischen Kauf für den Preis von nur 50 Euro an. Wer sich auf den Deal einlässt soll mit einer in die Straße eingelassenen Plakette mit einer Aufschrift seiner Wahl dafür belohnt werden. Damit nicht genug hat der lokal ansässige Sänger Michael Altmann einen Song produziert, den Schlagloch-Song. In diesem kleinen Liedchen nimmt der Sänger explizit die Niederzimmerner Schlaglöcher ins Visier:
Görsbach, ein am Nordrand des Kyffhäusergebirges gelegenes kleines Dörfchen mit gut 1.000 Einwohnern, nennt man zuweilen auch das Storchendorf. Storchendorf deshalb, weil dort einige Störche ihr Sommerquartier aufgeschlagen haben und auch weil schon seit einigen Jahren ein Storch aus dem hohen Norden überwintert. Dieser Storch, der eigentlich eine Störchin ist und inoffiziell den Namen "Jette" trägt, ist dabei völlig gesund und munter. Um so erstaunlicher, dass er nicht wie seine vielen Tausend Artgenossen vor dem nördlichen Winter ca. 10.000 km weit in den Süden flüchtet, sondern sein Winterquartier ziemlich regelmäßig in Nordthüringen aufschlägt. Dabei machten ihm bisher weder eisige minus 20°C noch ein örtlicher Wintersturm mit abgedeckten Dächern über Görsbach vor drei Jahren etwas aus. Grund für sein (oder besser gesagt ihr) Hierbleiben dürfte der Lebenslauf der Störchin sein.
Bis dass nicht mal der Tod uns scheidet! Nach diesem Motto soll es für Fans des Fußballclubs Hamburger SV ab dem Jahr 2009 möglich sein, für immer mit dem Verein verbunden zu sein. Denn der HSV plant den Bau des ersten Bundesliga-Fan-Friedhofes in unmittelbarer Nähe der "HSH Nordbank Arena". Neben der Westtribüne entsteht der Gottesacker in einer dem Fußballstadion angelehnten Form. Durch ein Tor, welches einem Fußballtor nachempfunden ist, betritt man eine Art Spielfeld, wo sich die insgesamt bis zu 500 HSV-Anhänger zur letzten Ruhe betten können.
Das scheint die Frage zu sein, wenn man diese Idee für zwei interessante (?) Internetprojekte betrachtet. Mit www.lootogo.de und www.gratispinkeln.de haben sich gleich zwei Suchmaschinen für Toiletten - ja, sowas gibts auch - in Deutschland etabliert. Die Ideen dafür entstammen laut den Machern einem gewissen menschlichen Grundbedürfnis und der dafür in manchen Situationen fehlenden Gelegenheit... Allerdings gibt es solcherlei Angebote schon im Ausland. Was man jedoch zur Zeit definitiv noch nicht kann, ist mit der Idee und seiner Umsetzung wirklich Geld verdienen. Etwas Werbung schalten - o.k. - aber wer zahlt schon dafür, Informationen über die beste Gelegenheit zum Wasserlassen an einem bestimmten Ort im Netz zu finden.
Wer hätte so etwas gedacht? In ländlichen Gegenden der Türkei, vor allem im östlich gelegenen Anatolien, verursacht der enorme Anstieg des Ölpreises eine Rückkehr der Bauern zu traditioneller Feldarbeit. Anstatt auf Traktoren greifen die Bauern wieder auf Esel als Transport- und Arbeitstier zurück. Die Zahl der auf Märkten verkauften Esel hat sich binnen Jahresfrist verdoppelt. Noch extremer der Preisanstieg für die Tiere selbst; von ehemals durchschnittlich 26 Euro kletterte der Preis auf bis zu sagenhafte 180 Euro pro Stück. Eine "Wertsteigerung" um fast 700 Prozent! Da kann man wirklich schon vom so genannten Goldesel sprechen. Viele Bauern können sich den Betrieb ihres Traktors einfach nicht mehr leisten und müssen umsatteln. Der Literpreis für Diesel liegt schon bei über 1,50 Euro, also etwa auf deutschem Niveau. Stellt sich nun die Frage, wann für deutsche Bauern die Schmerzgrenze erreicht ist und der gute alte Ochse wieder vor den Karren gespannt wird...?