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Okt
2008
Bis dass nicht mal der Tod uns scheidet!Nach diesem Motto soll es für Fans des Fußballclubs Hamburger SV ab dem Jahr 2009 möglich sein, für immer mit dem Verein verbunden zu sein. Denn der HSV plant den Bau des ersten Bundesliga-Fan-Friedhofes in unmittelbarer Nähe der "HSH Nordbank Arena". Neben der Westtribüne entsteht der Gottesacker in einer dem Fußballstadion angelehnten Form. Durch ein Tor, welches einem Fußballtor nachempfunden ist, betritt man eine Art Spielfeld, wo sich die insgesamt bis zu 500 HSV-Anhänger zur letzten Ruhe betten können. Ebenso ist angedacht, Grabformen und -steine sowie Bestattungen ganz im Zeichen des HSV-Symbols zuzulassen und die Lizenz dafür an Steinmetze und Bestatter zu vergeben. Dies ist aber kein Muss - wer will kann sich auch auf höchst traditionelle Art und Weise bestatten lassen.
Bauherr Hamburger SV ist jedoch nach eigenen Angaben nicht an einem wirtschaftlichen Gewinn interessiert, sondern möchte das eingenommene Geld hauptsächlichst für die Pflege und Erhaltung der Anlage einsetzen.
Die Kosten für den Bau sollen bei etwa 100.000 Euro liegen und werden zu großen Teilen vom HSV getragen. Aber auch eine Fan-Initiative und einige Sponsoren beteiligen sich finanziell an dem Projekt. Bisher ist etwas Ähnliches nur aus Argentinien bekannt. Dort können sich Fans der Boca Juniors in Buenos Aires auf einem Vereinsfriedhof zur letzten Ruhe betten lassen, der allerdings nicht in unmittelbarer Nähe des Stadions liegt.
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