Nachfolgend werden die Aufzeichnungen des Ortrander Wetterbeobachters Günter Knobel, welche unregelmäßig im "Grenzland-Anzeiger" veröffentlicht werden, abgebildet. 
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 Die nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für das Jahr 2011 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G59 vom 15.09.2011. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor. ... Kommen wir nun zu den Tatsachen der ersten 8 Monate des Jahres 2011. Nach dem hochwinterlichen Dezember war der Januar relativ mild. Die 26 cm Schneedecke aus dem alten Jahr schmolzen dahin. Dass die Januarniederschläge, es waren 50 mm, hauptsächlich als Regen fielen, ist außergewöhnlich. Schnee gab es im Februar auch nur an vier Tagen 2 cm. Die Gesamtniederschlagsmenge betrug nur 13 mm. Die Tagestemperaturen lagen überwiegend über 0°C. Anhaltende Nachtfröste ohne Schnee wirkten sich ungünstig auf die Pflanzenwelt in Feld und Garten aus.
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 Die nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für das Jahr 2010 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G55 vom 30.09.2010. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor. Nässe und TrockenheitMit dem Herbstmonat September verabschieden wir uns ja bekanntlich vom Sommer. Durch langanhaltende, kräftige Niederschläge und sinkende Temperaturen setzte in diesem Jahr die Verabschiedung schon im August ein. Die Musik- und Schlagerfreunde erinnern sich sicher noch an Rudi Carells Lied "Wann wirds mal wieder richtig Sommer...von Juli bis September?" Diese Frage konnte in diesem Jahr nur teilweise beantwortet werden. Der Sommer 2010 war in unserer Region zweigeteilt; in trockene heiße und kühle, sehr nasse Perioden. Nachdem der Mai den althergebrachten Wünschen der Bauern "Mai kühl und nass füllt dem Bauer Scheun und Fass" gerecht wurde, zeigte sich der Juni ausgesprochen trocken. Nur 22l/m 2 Niederschlag waren weit unter dem Monatsdurchschnitt. Zwischen dem 5.Juni und dem 4.Juli fiel kein nennenswerter Regen. Für das Wachsen und Gedeihen von Garten- und Feldfrüchten war das äußerst ungünstig. Überall wurde nach Möglichkeit zusätzlich bewässert. Ein erlösender Regen am 5. und 6.Juli brachte vorübergehende Linderung. Doch hochsommerliche Temperaturen mit Hitze und Tropentagen (bis 37,0°C) setzten die Austrocknung fort. Die Elbe und andere heimatliche Flussläufe hatten Niedrigwasser. Waldbrandwarnstufen wurden ausgerufen, ausgetrocknete Wälder und Felder begünstigten Entstehungsbrände.
Die nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für den Winter 2009/10 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G53 vom 30.04.2010. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor.
Der diesjährige Winter begann ab Mitte Dezember. An den Weihnachtsmarkttagen um den 4. Advent lagen 9cm Schnee und bei mindestens minus 16°C war es bitter kalt. Wie schon häufig in den vergangenen Jahren trat dann über die Weihnachtsfeiertage eine Milderung ein und es lagen nur noch Schneereste. Mit Abstrichen konnten wir aber noch von einer weißen Weihnacht sprechen. Als sich die Hobbymeteorologen am 28.Dezember in Senftenberg zu ihrer Jahrestagung trafen, wurde auch diesmal wieder die Frage nach dem weiteren Winterverlauf gestellt. Häufig lag man da schon peinlich daneben. (Überhaupt ist das eigentlich Bedauerliche an meteoroloigischen Fehlvorhersagen, dass sie meist als einzige in Erinnerung bleiben). Diesmal lagen sie aber in Übereinstimmung mit den Berufsmeteorologen vom Deutsschen Wetterdienst in Potsdam goldrichtig.
Die nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für das Jahr 2009 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G52 vom 23.12.2009. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor.
Mal ehrlich, geht es Ihnen nicht auch so, man neigt unbewusst zur Assage: "Wie schnell doch das Jahr wieder vorübergeht. Kaum war Sommer und Herbst ist schon wieder Winterzeit." Mit dem Totensonntag geht das Kirchenjahr schon zu Ende. Es ist der Tag, an dem wir an den geschmückten Gräbern unserer lieben Verstorbenen für einen Moment inne halten. Auch an dem vorangegangenen Volkstrauertag gedachten wir der vielen Millionen Toten, die besonders in den beiden Weltkriegen oft qualvoll und völlig sinnlos von machtbesessenen Anführern ins Verderben getrieben wurden. Kaum zu glauben, dass am Totensonntag des letzten Jahres in Ortrand die Gräber bei Nachttemperaturen von -1 Grad mit 8cm Schnee bedeckt waren. Hier noch ein paar Bemerkungen zum Dezemberwetter des letzten Jahres. Es war ein ruhiger Weihnachtsmonat mit 11 Frostnächten. Am 12. Dezember lagen 4 cm Schnee und am 30. ging die Temperatur bis auf -8,2 Grad zurück. Durch die 45 mm gefallene Niederschläge erhöhte sich die Jahresmenge auf gute 703 l/qm. Das waren rund 50 l/qm über dem längjährigen Mittelwert. Es waren wiedermal grüne Weihnachten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Die nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für das Jahr 2008 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G48 vom 20.12.2008. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor.
Der Dezember des letzten Jahres war zweigeteilt. Die erste Hälfte war es mild, es gab keinen Frost und keinen Schnee. Silvester und Neujahr um die 0°C, etwas Schneeregen. Die Wintermonate Januar und Februar zeigten sich mild und schneelos. Die ersten Frühblüher wie Schneeglöckchen und Gänseblümchen zierten schon die Vorgärten. Ende Februar war der Krokus fast verblüht und die Forsythiablühte in vollem Gange. Aufgrund des milden Wetters erübrigte sich eine Vogelfütterung, es gab keinen beeinträchtigenden Nebel und keine Stürme. Grüne Weihnach - Weiße Ostern nach völlig schneelosem Winter, welch Überraschung. Das sehr zeitige Osterfest wurde diesmal sieben Tage lang jeweils morgens mit einer geschlossenen Schneedecke geschmückt. Erwähnenswert auch das am 1. und 2. März durchgezogene Sturmtief "Emma", verbunden mit dem ersten Gewitter des Jahres.
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