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05
Apr
2007
Die nachfolgenden Aufzeichnungen des Wetters für den Zeitraum 12/2006 bis 3/2007 stammen vom Wetterbeobachter G.Kobel aus Ortrand und erschienen im Grenzland-Anzeiger Ausgabe G41 vom 5.4.2007. Das Einverständnis zur Veröffentlichung liegt vor.Als ich im Dezember für meinen Wetterrückblick für 2006 aufgrund der sehr milden Herbstmonate September, Oktober und November für die zweite Dezemberhälfte den Wintereinzug, verbunden mit einer weißen Weihnacht prognostizierte, lag ich, wie alle erlebten, völlig daneben.
Mit langfristigen Prognosen sollte man, auch wenn es der Hundertjährige Kalender und viele Bauernregeln vormachen, eher zurückhaltend sein. selbst unsere Berufsmeteorologen vom Deutschen Wetterdienst wagen nur kurzfristige Voraussagen, so für 2-4 Tage. Längerfristige Prognosen können nur bei stabilen Hochdruckwetterlagen gegeben werden.
Diese waren aber im gesamten Winterzeitraum nicht vorhanden. Ständig zogen milde Tiefdruckgebiete vom Atlantik über uns hinweg. Wir erlebten einen sehr milden Dezember. Es gab nur vier Frostnächte (bis -3,6°C) und keinen Eistag. Dafür aber 11 Tage mit Temperaturen im zweistelligen Bereich, wobei die 15°C am 15.Dezember schon außergewöhnlich waren. Der erste Schnee des Winters fiel am 28.Dezember, es waren 3 cm. Am nächsten Tag taute die weiße Pracht schon wieder weg. Die Niederschlagsmenge betrug im Dezember 32 mm. Damit erhöhte sich die Jahresgesamtmenge auf 504 mm. Das sind etwa 140 l/m² unter dem langjährigen Mittel. Mit langfristigen Prognosen sollte man, auch wenn es der Hundertjährige Kalender und viele Bauernregeln vormachen, eher zurückhaltend sein. selbst unsere Berufsmeteorologen vom Deutschen Wetterdienst wagen nur kurzfristige Voraussagen, so für 2-4 Tage. Längerfristige Prognosen können nur bei stabilen Hochdruckwetterlagen gegeben werden.
Das trübe Weihnachtswetter war von relativ dichtem Nebel begleitet. Das feuchte Wetter setzte sich dann bis zum 22.Januar fort. Die Tagestemperaturen stiegen sogar 14 mal auf 10°C bis 15°C. Ein kurzes Winterintermezzo von fünf Tagen beschehrte uns -10°C und 13 cm Schnee. An 26 Niederschlagstagen fielen 73 cm. Damit begann das neue Jahr recht nass. Das Sturmtief "Kyrill" war von einem heftigen Wintergewitter begleitet, dem 15°C Tagestemperaturen vorangingen. Es verursachte am 18. und 19. Januar große Schäden. Verwüstungen gab es besonders in Lauchhammer-Plessa. Das trübe, feuchte und sehr milde Wetter begleitete uns dann noch durch den gesamten Februar. Es gab nur wenige Frostnächte mit geringen Minustemperaturen und wieder keinen Eistag. Schnee war Mangelware. die Niederschlagsausbeute von 49 mm liegt im mittleren Bereich. Die Schneeglöckchen- und Krokusblüte begann bereits schon Anfang Februar.
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